Polnische Ostern

Short-Synopsis

20. März 2011, 17.15 Uhr

Der Rendsburger Bäckermeister Werner Grabosch (Henry Hübchen) liebt seine siebenjährige Enkelin Mathilda über alles. Zu dumm nur, dass Mathilda nach dem Unfalltod ihrer Mutter bei ihrem polnischen Vater Tadeusz (Adrian Topol) aufwachsen soll. Grabosch hält nicht viel von Tadeusz. Im Gegenteil. Er befürchtet das Schlimmste und will Mathilda um jeden Preis zurückholen. Sein Plan ist simpel: Damit Tadeusz das Sorgerecht wieder verliert, wird er sich in die polnische Familie einschleichen, sie ausspionieren und Beweise sammeln. So fährt der Atheist Grabosch ausgerechnet über die Ostertage in das Herz des polnischen Katholizismus: in den Wallfahrtsort Czestochowa. Anfangs läuft alles nach Plan, doch dann fühlt sich Grabosch immer wohler.

Deutsch-polnische Tragikomödie mit Henry Hübchen in einer Glanzrolle.

Originaltitel: Polnische Ostern. Regie: Jakob Ziemnicki. Drehbuch: Katrin Milhahn & Jakob Ziemnicki. Kamera: Benjamin Dernbecher. Schnitt: Dirk Grau. Szenenbild: Anke Vorwick. Kostümbild: Rike Russik. Maskenbild: Alexandra Lebedynski & Samira Ghassabeh. Musik: Dirk Dresselhaus. Ton: Ulrich Fengler. Darsteller: Henry Hübchen (Werner Grabosch), Paraschiva Dragus (Mathilda Grabosch), Adrian Topol (Tadeusz Błaszcykowski), Barbara Wysocka (Agnieszka Błaszcykowska), Grażyna Szapołoswka (Irena Błaszcykowska) u.a. [in der Reihenfolge der Titelsequenz] Verleih: Zorro Film. Länge: 93:37 Min. FSK: ab 6 Jahren. Kinostart: 12.05.2011.

Zu Gast:

Jakob Ziemnicki wurde 1975 in Danzig (Polen) geboren. 1980 emigrierte seine Familie nach Deutschland. Ab 1998 studierte er an der Filmakademie Baden-Württemberg Regie und Drehbuch.

Sein Diplomfilm TOMPSON MUSIK nach einer Kurzgeschichte von Judith Hermann gewann zahlreiche Preise und wurde für den First-Steps-Award und den Prix-Europa nominiert. Seit 2004 arbeitet er als freier Drehbuchautor und Regisseur in Berlin. Die Gemeinschaftsproduktion 1. MAI war 2008 Eröffnungsfilm der Perspektive deutsches Kino auf der Berlinale. Zur Zeit entwickelt er weiter Kino- und TV-Stoffe.

Filmographie (Auswahl):

  • 2008-10: Polnische Ostern (Kinofilm)
  • 2006-08: 1. Mai (Episoden-Kinofilm)
  • 2003-04: Tompson Musik (Diplomfilm)
  • 2002: Et kütt wie et kütt (Kurzspielfilm)
  • 2000: Der Ball ist verdammt rund (Kurzspielfilm)
  • 1998: Dark (Spielfilm)

Wir freuen uns, Herrn Ziemnicki beim Kirchlichen Filmfestival begrüßen zu dürfen!

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