Speed - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit (2012)

Zu Gast: Florian Opitz (Regie)

Kurzinhalt


18. März 2012, 17.30 Uhr

WIR HABEN KEINE ZEIT! Dabei gewinnen wir sie doch im Überfluss. Der Film SPEED erzählt von diesem ungeheuren Paradoxon der modernen Welt und versucht, seiner rätselhaften Logik auf die Spur zu kommen. Beschleunigung und Effizienzsteigerung sind in fast allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens die dominierenden Ziele geworden. Doch wer oder was treibt die Beschleunigung eigentlich an? Und wo ist die Zeit geblieben, die wir in den letzten Jahrzehnten durch immer ausgeklügeltere Technologien und Effizienzmodelle gespart haben? Dieser Frage geht der Dokumentarfilmer und Grimmepreisträger Florian Opitz in seinem neuen Kinofilm SPEED nach. Denn längst ist auch sein Leben geprägt durch Hektik und Rastlosigkeit. In SPEED - AUF DER SUCHE NACH DER VERLORENEN ZEIT nimmt Opitz den Zuschauer auf eine spannende und sehr persönliche Reise. Auf der Suche nach der verlorenen Zeit trifft er Menschen und entdeckt Orte, die uns der Lösung dieses Rätsels der Menschheit ein Stückchen näher bringen. Und er lernt die wahren Rebellen unserer Zeit kennen: Menschen, die sich dem Beschleunigungswahn widersetzen und die Langsamkeit wiederentdeckt haben. Dabei geht Opitz einer der zentralen Fragen der Menschheit auf den Grund: Wie wollen wir eigentlich leben? (Quelle: Presseheft)

Originaltitel: Speed - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Regie: Florian Opitz. Drehbuch: Florian Opitz. Kamera: Andy Lehmann. Schnitt: Annette Muff. Musik: Von Spar. Ton: Max Pellnitz (Ton), Jörg Höhne (Mischtonmeister), Sebastian Morsch (Sounddesign), Sven Serfling (Atmodesign). Mitwirkende: Prof. Dr. Hartmut Rosa, Prof. Dr. Lothar Seiwert, Dr. med. Bernd Sprenger, Alex Rühle, Prof Dr. Karlheinz Geissler, Dr. Antonella Mei-Pochtler, Mark Thompson, Alan Matthews, Scott Kennedy, Rudolf Wötzel, Erika und Fritz Batzli, Marianne und Fritz Batzli Senior, Douglas Tompkins und Kris Tompkins, Karma Tshiteem, Kunga Tenzin Dorji (Soup), Tenzin Jamtsho (Johnny Bravo), Dasho Karma Ura, Gopilal Acharya. Länge: 100:47 Min. FSK: ab 6 Jahren. Kinostart: Mai 2012 (DE). Verleih: Camino Filmverleih (DE).

Zu Gast: Florian Opitz

Dokumentarfilmregisseur Florian Opitz, 1973 in Saarbrücken geboren, verbrachte seine Jugend in der beschaulichen Kleinstadt Baden-Baden, wo er sich zuerst als Pfadfinder und später als Punk seine Zeit vertrieb, bevor er sich für ein Studium der Geschichte, Psychologie sowie englischer und amerikanischer Literaturwissenschaft entschied. Durch einen Zufall kam er zum Fernsehen, für das er seit 1998 als Autor und Regisseur Dokumentationen produziert. Mit dem politischen und international erfolgreichen Dokumentarfilm "Der große Ausverkauf" (2007) gab Florian Opitz sein Kinodebüt, für das er 2009 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet und das zu über 40 internationalen Filmfestivals eingeladen wurde. Unmerklich begann irgendwann in diesen Jahren sein Leben immer hektischer zu werden ...

Wir freuen uns, Herrn Opitz beim Kirchlichen Filmfestival begrüßen zu dürfen!

Literaturhinweise

  • OPITZ, Florian (2011). Speed. Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. München: Riemann. [Originalausgabe; DNB]

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