Zeche is nich - Sieben Blicke auf das Ruhrgebiet

Vorstellung in Anwesenheit einiger der beteiligten Regisseure

21. März 2010, 17.30 Uhr

Kurzinhalt: Das Ruhrgebiet steht, vertreten durch die Stadt Essen, als Kulturhauptstadt Europas 2010 im europäischen Fokus. Sieben talentierte NachwuchsregisseurInnen der Kunsthochschule für Medien Köln und der ifs internationale filmschule Köln werfen einen persönlichen Blick auf diese Region. Manchen von ihnen ist sie seit ihrer Kindheit sehr vertraut, anderen eher neu. Sie gehen der Frage nach, wofür das Ruhrgebiet heute steht, wo es seine Identität findet - eine Region, die so lange von der Industrie geprägt war und heute nach einem neuen Gesicht sucht. Sie erheben nicht den Anspruch, ein abschließendes Bild des Ruhrgebiets zu geben, stehen vielmehr stellvertretend für 53 Städte und Gemeinden, 5,3 Millionen Menschen, 4.435 Quadratkilometer, unzählige Klischees und kulturelle Vielseitigkeit.

Die ZDF-Redaktion Das kleine Fernsehspiel nahm die Kulturhauptstadt Europas 2010 zum Anlass, mit einem Film der Frage nachzugehen, was den besonderen Charakter des Ruhrgebiets ausmacht. Mit einer Ausschreibung wandte sie sich an die Filmschulen in Nordrhein-Westfalen. Entstanden ist ein Film, der durch eine innovative Verknüpfung der einzelnen Filmbeiträge ein umfassendes, unterhaltsames und gleichzeitig nachdenkliches Bild des Ruhrgebiets zeichnet.

"Zeche is nich" feierte seine Premiere bei der Eröffnungsfeier der RUHR.2010 am 09./10. Januar 2010 auf dem Weltkulturerbe-Gelände Zollverein in Essen.

Zeche is nich - Sieben Blicke auf das Ruhrgebiet. Episodenfilm. Deutschland 2010. Regie: Stephan Bergmann, Mirko Dreiling, Corinna Liedtke, Henning Marquaß, Johannes F. Sievert, Undine Siepker und Anna Wahle. Produktion: MADE IN GERMANY Filmproduktion (Melanie Andernach) in Koproduktion mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel, der Kunsthochschule für Medien Köln und der ifs internationale filmschule köln. Länge: 76 Min.

Zu Gast: Johannes F. Sievert

Johannes F. Sievert wurde 1968 geboren. Er schloss sein Studium der Politik-, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft mit dem Master ab, bevor er begann, als Aufnahmeleiter, Regieassistent, Car-Captain bei internationalen TV-, Kino- und Werbefilmproduktionen zu arbeiten. Er war unter anderem für die Regisseure Peter Bogdanovich, Robert Schwentke, Bob Rafelson, Max Färberböck und Dominik Graf tätig. 2002 nahm er als Stipendiat an der internationalen Filmschule Köln sein Regiestudium auf, dass er 2005 als B.A. abschloss. Sein Abschlussfilm, der filmsprachlich brillant aufgelöste Kurzfilm "KomA" (2005) über einen jugendlichen Amokläufer, lief auf zahlreichen Festivals und wurde auch auf "arte" ausgestrahlt.

2007 gründete er zusammen mit zwei Studienkollegen die Pi Filmproduktion mit Sitz in Köln. Zu seinen Credits gehören u.a. die Kurzfilme "Nocturne", "Singin in the blood", "Grundrauschen", "Feuern des Tintenfischs", "Inversion" und "KomA", sowie Making Ofs für RTL, ARTE und den WDR. Zuletzt entstanden der Dokumentarfilm "Junge Hunde" und die Episode "Sinan G." für den Dokumentarfilm "Zeche is nich" des ZDF. Zur Zeit arbeitet er gemeinsam mit Graf an einem Interviewbuch über dessen aktuelle Serie "Im Angesicht des Verbrechens" sowie an den Dokumentarfilmen "Tod im Morgengrauen" und "36 Boys".

Wir freuen uns, Herrn Sievert beim Kirchlichen Filmfestival begrüßen zu dürfen!

Web-Tipps:

Zurück zur Filmübersicht oder Programmübersicht