Zeit der Kannibalen

Zu Gast: Johannes Naber (Regie)

Kurzinhalt

9. März 2014, 17.30 Uhr

Öllers und Niederländer haben alles im Griff. Seit sechs Jahren touren die erfolgreichen Unternehmensberater durch die dreckigsten Länder der Welt, um den Profithunger ihrer Kunden zu stillen. Ihr Ziel scheint nah: endlich in den Firmenolymp aufsteigen, endlich Partner werden!

Als sie erfahren, dass ihr Teamkollege Hellinger den ersehnten Karriereschritt gemacht hat, liegen die Nerven blank. Denn "up or out" ist das Prinzip. Dass Hellinger sich bald aus ungeklärten Gründen aus dem Bürofenster stürzt, hilft ihnen auch nicht weiter.

Ausgerechnet die junge, ehrgeizige Bianca rückt für ihn nach. Öllers und Niederländer sind genervt, Sarkasmus macht sich breit, Neurosen brechen aus. Der Kampf um das Überleben in der Company geht an die Substanz - die Zeit der Kannibalen bricht an ...


Vorstellung: 9. März 2013 (Sonntag), 17.30 Uhr. Vor Bundesstart!

Originaltitel: Die Zeit der Kannibalen. Internationaler Titel: Age of Cannibals. Regie: Johannes Naber. Drehbuch: Stefan Weigl (Buchbearbeitung: Johannes Naber). Kamera: Pascal Schmit. Schnitt: Ben von Grafenstein. Szenenbild: Tim Pannen (Szenenbild), Anna-Maria Otte (Art Director). Kostümbild: Juliane Maier. Maskenbild: Kathi Kullack. Musik: Cornelius Schwehr. Ton: André Zacher (Tongestaltung / Tonmeister), Benjamin Hörbe (Sounddesigner), Markus Krohn (Rerecording Mixer). Spezialeffekte: Jörg Baier (SFX). Darsteller: Sebastian Blomberg (Kai Niederländer), Devid Striesow (Frank Öllers), Katharina Schüttler (Bianca März) u.a. Länge: 93 Min. FSK: offen. Kinostart: 24.04.2014 (DE). Verleih: Farbfilm Verleih (DE).

Zu Gast:

© Pascal Schmit

Johannes Naber, geboren 1971 in Baden-Baden, studierte von 1991 bis 1993 Philosophie und Indische Philologie an der Freien Universität Berlin und anschließend Film & Medien an der Filmakademie Baden-Württemberg. Sein Diplom absolvierte er 1999 im Fachbereich Regie Dokumentarfilm. Er lebt seitdem wieder in Berlin und arbeitet als Regisseur, Drehbuchautor und Oberbeleuchter.

Sein Spielfilm "Der Albaner" (2010) wurde u.a. mit dem Max-Ophüls-Preis für die Beste Regie und dem Regiepreis des Festivals des deutschen Films ausgezeichnet.

Wir freuen uns, Johannes Naber beim Kirchlichen Filmfestival begrüßen zu können!

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